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Bettwäsche zusammen mit Alltagskleidung waschen: Warum Sie es vermeiden sollten

Person lädt eine Waschmaschine mit Bettwäsche in einem hellen, modernen Waschraum.

Viele Menschen nutzen eine volle Waschmaschine, um Zeit zu sparen, und waschen Bettwäsche zusammen mit Alltagskleidung. Das wirkt zwar praktisch, kann jedoch die Hygiene, das Waschergebnis und sogar die Lebensdauer der Textilien beeinträchtigen. Denn jede Wäscheart benötigt den passenden Waschgang, die richtige Temperatur und geeignete Waschmittel, um wirklich sauber, frisch und angenehm zu bleiben.

Warum sollte man Bettwäsche nicht zusammen mit Alltagskleidung waschen?

Kleidung, die ausser Haus getragen wird, enthält stärker konzentrierten Schweiss, Hautfett, Deorückstände, Staub und Schmutzpartikel vom Boden. Bettwäsche liegt dagegen viele Stunden direkt auf der Haut und sollte daher gründlich und gleichmässig gereinigt werden. Werden beide Wäschearten kombiniert, ist diese Pflege schwieriger und sowohl die Hygiene als auch der Schlafkomfort können leiden.

Verheddern sich kleine, schwere Kleidungsstücke wie Jeans oder Handtücher in Bettlaken, entstehen Stoffknäuel, die den Wasser- und Waschmittelfluss behindern. Dadurch wird die Bettwäsche möglicherweise nicht richtig ausgespült, weist Waschmittelrückstände oder einen unangenehmen Geruch auf und fühlt sich feucht an. Zudem knittert sie stärker und lässt sich schwieriger trocknen oder bügeln.

Welche Massnahmen schützen Bettwäsche vor Verunreinigungen?

Unterwäsche und Sportkleidung enthalten oft mehr Bakterien und Pilze, da sie an warmen, feuchten Körperstellen getragen werden. Gelangen sie gemeinsam mit Bettwäsche in die Waschmaschine, steigt das Risiko einer Übertragung zwischen den Textilien. Besonders bedenklich ist das für Menschen mit empfindlicher Haut, Allergien oder Atemwegsbeschwerden.

Eine getrennte Wäsche nach Textilart, passende Waschprogramme und eine gute Belüftung beim Trocknen tragen entscheidend dazu bei, das Bett hygienischer und komfortabler zu halten. Für eine einfache Organisation im Alltag helfen diese grundlegenden Regeln im Waschbereich:

  • Bettlaken, Kissenbezüge und Kopfkissenhüllen getrennt von Unterwäsche und Sportkleidung waschen.
  • Handtücher und Jeans nicht mit Bettwäsche kombinieren, um Reibung und Materialverschleiss zu verringern.
  • Höhere Wassertemperaturen nur wählen, wenn das Material dies erlaubt und starke Verschmutzungen vorliegen oder jemand im Haushalt krank ist.

Wie wählt man Waschgang, Temperatur und Waschmittel für Bettwäsche?

Baumwollbettwäsche kann in der Regel im Normalprogramm oder in einem speziellen Bettwäscheprogramm bei mittlerer Laufzeit und 30 °C bis 40 °C gewaschen werden. Bei stärkeren Verschmutzungen oder einer Erkrankung im Haushalt erlauben einige Maschinen Temperaturen von bis zu 60 °C. Voraussetzung ist stets, dass das Pflegeetikett dies zulässt, damit die Fasern weder einlaufen noch beschädigt werden.

Bettwäsche aus Mikrofaser oder anderen synthetischen Stoffen benötigt hingegen ein Schonprogramm, eine niedrige Schleuderdrehzahl sowie kaltes Wasser oder maximal 30 °C, da hohe Temperaturen dem Material schaden können. Sets mit Stickereien, Spitze oder Applikationen sollten in Wäschesäckchen und im Feinwäscheprogramm gereinigt werden. Dabei Waschmittel korrekt dosieren, nur wenig Weichspüler verwenden und ein für weisse oder bunte Wäsche geeignetes Bleichmittel wählen.

Wie lassen sich Waschgänge organisieren, um Wasser und Energie zu sparen?

Ein „Waschplan“ hilft dabei, das Fassungsvermögen der Maschine sinnvoll zu nutzen, ohne fast leere Waschgänge zu starten oder die Trommel zu überladen. Meist genügt es, Bettwäsche alle 7 Tage zu waschen. In sehr heissen Regionen oder Haushalten mit Allergikerinnen und Allergikern sollte der Abstand auf 3 oder 4 Tage verkürzt werden.

Die Trommel sollte bis zur empfohlenen Grenze gefüllt werden, ohne die Wäsche hineinzustopfen. Bettlaken und Kissenbezüge aus ähnlichen Materialien lassen sich zusammen waschen, und das Spülwasser kann, wenn möglich, zur Reinigung von Aussenflächen weiterverwendet werden. Zusammen mit der regelmässigen Reinigung von Filter und Trommel sorgt diese Routine dafür, dass Bettwäsche länger hält, weich bleibt und frisch duftet. Gleichzeitig können die Strom- und Wasserkosten sinken.

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