Der Galaxy Z Fold8 verkauft sich offenbar so erfolgreich, dass Samsung zur Deckung der Nachfrage zusätzliche Geräte bestellen musste, die ursprünglich nicht eingeplant waren.
Der Galaxy Z Fold8, eines der im Juli von Samsung vorgestellten Foldables, erzielte bereits bei den Vorbestellungen in Korea einen Rekord. Nun berichtet ein Medium, dass die Nachfrage nach diesem Modell so hoch sei, dass der koreanische Konzern mehr Einheiten produzieren lassen wolle als zunächst vorgesehen.
Zur Erinnerung: Samsung hat drei Smartphones auf den Markt gebracht. Das Galaxy Z Fold8 Ultra behält das „Buch“-Format der bisherigen Galaxy-Fold-Modelle bei und bietet die leistungsstärkste technische Ausstattung. Das Galaxy Z Fold8 setzt dagegen auf ein neues „Reisepass“-Format, während das Galaxy Z Flip8 weiterhin als faltbares Smartphone im „Klapphandy“-Design erhältlich ist.
Galaxy Z Fold8: Nachfrage über Samsungs Erwartungen
Offenbar überzeugt vor allem das Z Fold8 viele Käufer. Laut Electronic Times dürften die Verkäufe über Samsungs Prognosen liegen. Um die Nachfrage zu bedienen, soll das Unternehmen bereits eine Million zusätzliche Geräte bestellt haben. Zuvor war zudem bekannt geworden, dass Samsungs neue Foldable-Generation bei den Vorbestellungen in Korea einen Rekord aufgestellt hat. Der bisherige Bestwert stammte von den Vorbestellungen des Galaxy Note 10 im Jahr 2019.
Zusätzliche Produktion für eine Million Geräte
Die offenbar nachbestellten Einheiten zeigen, dass Samsung mit dem Absatz des Galaxy Z Fold8 gerechnet hatte, jedoch nicht in diesem Umfang. Trotz höherer Kosten durch die Krise bei Speicherchips übertrifft das Modell die Erwartungen des Herstellers.
Ein hervorragendes Display und ein ungewöhnliches Format
Mit dem Galaxy Z Fold8 interpretiert Samsung sein seit 2019 angebotenes faltbares Smartphone neu. Das „Reisepass“-Format mit einem Seitenverhältnis von 4:3 sorgt für ein kompaktes Gerät, dessen faltbares Display dennoch breit bleibt. Wie unser Test gezeigt hat, ist die Nutzung im Alltag angenehm. Bei der Positionierung liegt das Galaxy Z Fold8 zwischen dem Galaxy Z Fold8 Ultra, dessen Preise bei 2.199 Euro beginnen, und dem Galaxy Z Flip8, das einer völlig anderen Smartphone-Kategorie angehört.
Samsung hat darüber hinaus das faltbare Display weiterentwickelt. Eine neue Technologie macht die Falz in der Mitte beinahe unsichtbar. Gerade diese Falz galt bislang als wichtigster Kritikpunkt an faltbaren Smartphones. Auch die übrige technische Ausstattung erfüllt die Anforderungen des Premiumsegments im Jahr 2026 vollständig.
Das Ergebnis: Obwohl die Speicherchipkrise die Smartphone-Kosten erhöht und der Preis bei 1.999 € startet, übertrifft das Galaxy Z Fold8 die Erwartungen des Herstellers.
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Samsung bereitet sich auf Apple vor
Mit dem Galaxy Z Fold8 schafft Samsung jedenfalls gute Voraussetzungen, um einem neuen Wettbewerber zu begegnen: Apple. Bislang hat das Unternehmen aus Cupertino kein Interesse an faltbaren Displays erkennen lassen. Zahlreiche Gerüchte deuten jedoch darauf hin, dass Apple in diesem September neben dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max auch sein allererstes faltbares iPhone vorstellen könnte.
Zahlreiche Quellen gehen zudem davon aus, dass dieses faltbare iPhone dasselbe Reisepass-Format wie das Galaxy Z Fold8 erhalten könnte. Auch das faltbare Display des neuen iPhones könnte eine vergleichbare Qualität bieten, da Samsung zu Apples Display-Lieferanten gehört.
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