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The Last of Us: Neue Premium-Statue von Joel und Ellie

Figur einer Frau auf Pferd, daneben PlayStation 5 Spielhüllen und ein geöffneter Karton auf Holztisch.

Während Fans weltweit auf konkrete Neuigkeiten zu einem möglichen dritten Teil hoffen, rückt ein anderes Projekt in den Fokus: eine offiziell lizenzierte Premium-Statue von Joel und Ellie, die eine der berührendsten Sequenzen des ersten Spiels nachbildet. Für viele langjährige Fans ist sie nicht bloß Merchandise, sondern ein kleiner Trost, solange offen ist, wie es mit der Reihe weitergeht.

Neue Premium-Statue bringt ikonischen Moment zurück

Die Figur trägt den offiziellen Titel „The Last of Us: Joel & Ellie on Horseback Premium Statue“ und basiert unmittelbar auf dem ersten Spiel von Naughty Dog. Dargestellt wird die Universitätssequenz im fiktiven Bundesstaat Colorado: Ellie sitzt auf dem Pferd Callus, während Joel neben ihr unterwegs ist.

Diese Szene hat sich bei zahlreichen Spielern besonders eingeprägt. Sie steht für einen Zeitpunkt, an dem die Verbindung der beiden Charaktere spürbar gewachsen ist. Aus der gemeinsamen Reise ist längst mehr als eine reine Aufgabe geworden, während die stillen Augenblicke auf dem Campus einen scharfen Gegensatz zur gewalttätigen Welt bilden.

Die Statue fängt einen seltenen Augenblick der Ruhe ein – mitten in einer von Gewalt geprägten Spielwelt.

Nach Angaben des Herstellers soll das Sammlerstück erst ab März 2026 erhältlich sein – deutlich später, als der erste Eindruck der Ankündigung vermuten lassen könnte. Die Auslieferung ist ungefähr zwischen März und Mai 2026 vorgesehen.

Material, Größe, Details: So hochwertig fällt das Sammlerstück aus

Hergestellt wird die Statue aus Polyrisin, einem Werkstoff, der häufig für hochpreisige Sammlerfiguren verwendet wird. Mit einer Höhe von ungefähr 33 Zentimetern richtet sie sich eindeutig an Vitrinenbesitzer und Fans von Ausstellungsstücken, die Raum für ein größeres Herzstück haben.

Verantwortlich für das Projekt ist Substance Modelworks, ein Studio mit Schwerpunkt auf lizenzierten Figuren bekannter Marken. Ziel ist es, die Optik des Spiels so originalgetreu wie möglich umzusetzen. Dazu gehören:

  • sorgfältig ausgearbeitete Falten und Nähte an der Kleidung von Joel und Ellie
  • detaillierte Satteltaschen, Zaumzeug sowie die Fellstruktur von Callus
  • ein Sockel, der den Untergrund der Universitätssequenz andeutet
  • realitätsnahe Bemalung von Gesichtern und Ausrüstung

Die Hersteller möchten ausdrücklich mehr zeigen als „zwei Figuren auf einem Sockel“. Im Vordergrund steht die Atmosphäre der Sequenz: kein spektakulärer Kampf und keine Explosion, sondern ein ruhiger Abschnitt, in dem beide gemeinsam ihren Weg fortsetzen.

Warum gerade diese Szene ausgewählt wurde

In der Fan-Community zählt der Universitätsabschnitt zu den emotional intensivsten Szenen des ersten Teils. Joel und Ellie erscheinen einander näher, ihre Gespräche werden persönlicher, zugleich liegt eine spürbare Vorahnung in der Luft. Die Statue greift genau diese Zwiespältigkeit auf: Hoffnung, Angst und der Alltag des Überlebenskampfs.

Gerade Spieler, die den Titel mehrfach beendet haben, verbinden mit dieser Passage häufig persönliche Erinnerungen. Dazu zählen etwa der erste Durchgang auf einem höheren Schwierigkeitsgrad oder die Entdeckung versteckter Dialoge zwischen den beiden Charakteren.

Kein Schnäppchen: Was Fans für Joel und Ellie zahlen müssen

Die hochwertige Ausführung spiegelt sich klar im Preis wider. Der Hersteller verlangt etwa 350 US-Dollar. Damit bewegt sich die Statue eindeutig im gehobenen Bereich, vergleichbar mit vielen Figuren aus Collector’s Editions oder limitierten Resin-Statuen anderer Marken.

Rund 350 Dollar machen die Statue zu einem Luxusobjekt – eher für Hardcore-Fans als für Gelegenheitszocker.

Die Vorbestellungen laufen bereits. Besonders bei Sammlern, deren Regale schon Figuren aus Reihen wie God of War, Horizon oder Resident Evil beherbergen, dürfte das Interesse groß sein. Wie stark die Auflage tatsächlich limitiert wird, richtet sich erfahrungsgemäß nach Produktionskapazitäten und Nachfrage; eine konkrete Stückzahl wurde bisher nicht bekannt gegeben.

Was Käufer beim Import bedenken sollten

Besteller aus dem deutschsprachigen Raum sollten mehrere Aspekte berücksichtigen:

  • Versandkosten: Bei großen und schweren Resin-Statuen können sich die Gebühren schnell auf zweistellige Beträge summieren.
  • Zoll und Steuern: Abhängig vom Versandland kommen möglicherweise Einfuhrabgaben hinzu, die den Gesamtpreis deutlich steigern.
  • Bruchgefahr: Polyrisin ist zwar robust, aber keineswegs unzerstörbar. Eine hochwertige Verpackung ist unerlässlich, dennoch lassen sich Transportschäden nie vollständig ausschließen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wartet möglicherweise auf Händler im deutschsprachigen Raum, die das Produkt offiziell anbieten. Diese kümmern sich üblicherweise auch um die Abwicklung bei Defekten oder Schäden durch den Transport.

Franchise in Wartestellung: Wie geht es mit The Last of Us weiter?

Während Sammler ihre Wunschlisten aktualisieren, bleibt die zentrale Frage unbeantwortet: Erscheint ein The Last of Us Part III? Bislang gibt es weder von Naughty Dog noch vom Publisher eine offizielle Ankündigung.

Kreativchef Neil Druckmann ließ in Interviews bereits durchblicken, dass eine erste Idee für eine mögliche Fortsetzung existiere. Parallel entwickelt das Studio jedoch ein neues Science-Fiction-Projekt, das offenbar einen erheblichen Teil der Ressourcen beansprucht. Wer auf einen zeitnahen dritten Teil wartet, wird sich daher gedulden müssen.

Die Statue erinnert daran, wie stark die Marke geworden ist – auch ohne neues Spiel in Sicht.

Durch die HBO-Serie kamen zusätzlich neue Zuschauer und damit potenzielle Spieler mit der Marke in Kontakt. Viele Menschen kannten die Spiele zuvor nicht, fanden über die Serie zu The Last of Us und interessieren sich nun ebenfalls für Merchandise sowie Sammlerobjekte. Genau diesen Raum besetzt die neue Joel-und-Ellie-Statue.

Warum Sammlerobjekte für Marken wie The Last of Us so wichtig sind

Hochwertige Figuren und Statuen sind für Studios und Rechteinhaber längst mehr als einfache „Fanartikel“. Sie sorgen dafür, dass Marken auch in Jahren ohne große Veröffentlichung präsent bleiben. Zugleich greifen sie die Gefühle auf, die ein Spiel bei seinem Publikum auslöst.

Wer eine Statue dieser Größe ins Regal stellt, setzt oft ein persönliches Zeichen: Diese Geschichte hat mich bewegt, diese Figuren haben für mich Bedeutung. Bei The Last of Us ist die Bindung an Joel und Ellie besonders ausgeprägt, da die Spiele nicht allein durch ihr Gameplay, sondern vor allem durch ihre Charakterentwicklung geprägt werden.

Für wen sich die neue The-Last-of-Us-Statue wirklich lohnt

Nicht jeder Fan möchte mehrere Hundert Dollar für eine einzelne Figur ausgeben. Besonders sinnvoll kann der Kauf für drei Gruppen sein:

  • Langjährige Hardcore-Fans, die beide Teile mehrfach gespielt haben und schon weitere Sammlerstücke besitzen.
  • Figuren-Sammler, die grundsätzlich Premium-Statuen aus Polyrisin sammeln und großen Wert auf eine hohe Detailtiefe legen.
  • HBO-Neueinsteiger, die durch die Serie zur Marke gekommen sind und ein ikonisches Motiv aus dem Spiel als physisches Objekt möchten.

Unentschlossene können zunächst Fotos und Unboxing-Videos abwarten, die erfahrungsgemäß kurz vor oder nach Beginn der Auslieferung in sozialen Netzwerken erscheinen. Dadurch lässt sich besser beurteilen, ob Bemalung, Proportionen und Verarbeitung dem Preis entsprechen.

Bei derart kostspieligen Objekten gilt grundsätzlich: Ein fester Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung hilft, die Bemalung länger zu erhalten. Staub kann mit einem weichen Pinsel oder Blasebalg entfernt werden; aggressive Reinigungsmittel sollten nicht verwendet werden. Besonders bei filigranen Elementen wie Zügeln oder Gewehrriemen kann schon ein kleiner Stoß Kanten beschädigen.

Ob in einer Glasvitrine oder als auffälliges Element im Gaming-Regal: Die neue The-Last-of-Us-Statue könnte vielen Fans die lange Wartezeit auf eindeutige Signale zum nächsten Spiel erleichtern. Gleichzeitig ruft sie in Erinnerung, weshalb die Reise von Joel und Ellie bis heute nachhallt.

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