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Ventilator reinigen und richtig lagern: Tipps für den Winter

Mann reinigt einen kleinen weißen Ventilator auf einem Holztisch mit Putzlappen.

Mit dem Einzug kälterer Tage schalten viele Verbraucher ihre Ventilatoren aus und verstauen sie bis zum nächsten Sommer. Fachleute für die Wartung im Haushalt weisen darauf hin, dass eine gründliche Reinigung und fachgerechte Lagerung festgesetzten Staub, eine übermässige Belastung des Motors, höheren Stromverbrauch und eine verkürzte Lebensdauer des Ventilators verhindern.

Wie läuft die technische Prüfung vor dem Einlagern des Ventilators ab?

Bevor sie Hinweise zur Lagerung geben, führen Fachkräfte des Kundendienstes üblicherweise eine kurze Kontrolle des Geräts durch. Dabei sollen Schmutzablagerungen, Rostspuren, Spiel an beweglichen Teilen sowie mögliche Schäden an äusseren Komponenten erkannt werden.

Besonders geprüft werden Flügel, Schutzgitter, Motor, Netzkabel, Schalter und Standfuss. Häufig genügt bereits eine sachgemässe Reinigung, um Geräusche zu mindern, unnötige Erwärmung zu vermeiden und die Leistung in der folgenden Saison zu verbessern.

Wie lassen sich Flügel, Schutzgitter und Gehäuse des Ventilators sicher reinigen?

Die Reinigung gilt als wichtigster Schritt, bevor der Ventilator für mehrere Monate eingelagert wird. Zuerst muss das Gerät stets vom Stromnetz getrennt werden; anschliessend ist der vollständige Stillstand der Flügel abzuwarten. Demontiert werden sollten ausschliesslich die Teile, die laut Bedienungsanleitung des Herstellers dafür vorgesehen sind.

Nach dieser Vorbereitung empfiehlt sich eine einfache Reihenfolge, die eine sichere und wirksame Reinigung der Kunststoff- und Metallteile ermöglicht:

  • Das vordere Schutzgitter entsprechend dem in der Anleitung beschriebenen Steck- oder Verriegelungssystem abnehmen.
  • Die Flügel vorsichtig entfernen und ihre Position notieren, damit der spätere Zusammenbau leichter fällt.
  • Flügel und Schutzgitter mit einem weichen, leicht mit Wasser und neutralem Reinigungsmittel angefeuchteten Tuch säubern.
  • Sämtliche Teile gründlich mit einem trockenen, fusselfreien Tuch abtrocknen, sodass keine Feuchtigkeit zurückbleibt.

Für das äussere Gehäuse und den Standfuss reicht idealerweise ein feuchtes Tuch; direkte Wasserstrahlen in der Nähe des Motors sind zu vermeiden. Bei Stand- oder Wandventilatoren ist besondere Vorsicht im Bereich der Elektrik erforderlich. Bei starkem Fettbelag oder fest haftendem Staub sollte die Reinigung wiederholt werden.

Warum schadet angesammelter Staub dem Motor des Ventilators?

Im Laufe der Monate kann Staub verdichten, insbesondere in feuchten Räumen oder dort, wo Küchendunst vorhanden ist. Diese verhärtete Schicht erhöht den Widerstand bei der Drehung der Flügel, fordert dem Motor mehr Leistung ab und kann sowohl den Stromverbrauch als auch die innere Erwärmung steigern.

Sind die Lufteinlässe des Motors teilweise verstopft, wird die interne Luftzirkulation zur Kühlung der Bauteile beeinträchtigt. Techniker berichten, dass sich viele Einsätze zu Beginn des Sommers auf verschmutzt eingelagerte Ventilatoren beziehen: Nach der erneuten Inbetriebnahme verursachen sie ungewöhnliche Geräusche, riechen verschmort oder benötigen neue Lager beziehungsweise sogar einen Austausch des Motors.

Wie wird der Ventilator trocken und sicher gelagert?

Nach der Reinigung und vollständigen Trocknung sollte der Ventilator in einem Innenraum aufbewahrt werden, der vor Feuchtigkeit, Wasserspritzern und extremen Temperaturschwankungen geschützt ist. Schlafzimmer, Abstellkammern und geschlossene Schränke sind in der Regel besser geeignet als Aussenbereiche oder offene Waschküchen.

Zusätzliche Massnahmen tragen dazu bei, das Gerät besser zu erhalten: etwa eine Stoffhülle oder eine stärkere Kunststoffabdeckung zu verwenden, ohne die Lufteinlässe vollständig abzudichten, kein Gewicht auf Flügel und Schutzgitter zu legen und das Kabel ohne enge Knicke aufzurollen. Bei Deckenventilatoren verringert die regelmässige Reinigung von Flügeln und Abdeckung bei ausgeschaltetem Hauptschalter Korrosion und Schimmel und sorgt dafür, dass der Ventilator bei der Rückkehr der Wärme effizient einsatzbereit ist.

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