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IKEA NÄMMARÖ: Sichtschutz, Sitzplatz und Stauraum für Balkon und Mini-Garten

Frau entspannt auf Balkonbank mit Kissen, liest Buch und trinkt Kaffee, umgeben von hängenden Pflanzen.

Wer in der Stadt lebt, kennt diese Situation: Sobald man mit einem Kaffee oder Buch nach draußen geht, fühlen sich Nachbarn schnell zum Zuschauen eingeladen.

Viele wünschen sich auf Balkon oder Terrasse mehr Ungestörtheit, ohne für feste Sichtschutzwände oder Überdachungen gleich eine Baugenehmigung einholen zu müssen. Ein durchdachtes Möbelstück von IKEA bietet dafür eine Lösung: Es hält neugierige Blicke ab, schafft eine Sitzgelegenheit und Stauraum – ganz ohne Bohren, Schrauben oder großen Verlust an Fläche.

Weshalb Sichtschutz auf Balkon und im Mini-Garten so wichtig ist

In dicht bebauten Städten wirken Balkone und kleine Gärten oft wie eine Bühne. Gegenüber sitzen andere Bewohner, darüber schaut jemand aus dem Fenster, seitlich grenzt eine Terrasse an: So sieht echte Privatsphäre nicht aus.

Marktforscher beziffern den weltweiten Markt für Sichtschutzelemente und Zäune auf rund 19 Milliarden Dollar. Das zeigt deutlich, wie stark das Bedürfnis nach einem Rückzugsort wächst. Zugleich wird jeder Quadratmeter Wohnraum besonders in Metropolen kostspieliger. Wer über einen Außenbereich verfügt, möchte ihn deshalb möglichst entspannt und effizient nutzen.

Ein kleines Möbel mit großer Wirkung: Richtig gesetzter Sichtschutz verwandelt ein unbeachtetes Eck in eine echte Wohlfühlzone.

Bei extrem kleinen Flächen kommt ein weiteres Hindernis hinzu: Herkömmliche Zäune, Mauern oder dauerhaft befestigte Palisaden sind häufig zu wuchtig, nicht erlaubt oder einfach zu teuer. Flexible Varianten sind hier gefragt, weil sie sich selbst aufstellen, versetzen und bei Bedarf mitnehmen lassen.

IKEA NÄMMARÖ: Sichtschutz, Sitzplatz und Stauraum in einem Modul

Genau hier setzt die IKEA-Serie NÄMMARÖ an. Besonders interessant ist ein Modul, das drei Aufgaben zugleich erfüllt: ein frei stehender Paravent gegen unerwünschte Einblicke, eine komfortable Sitzmöglichkeit sowie integrierter Stauraum für Dinge, die draußen sonst herumliegen.

Gefertigt ist das Möbel aus massivem Akazienholz, das für den Außenbereich als widerstandsfähig und langlebig gilt. Seine Lamellen lassen Luft und Tageslicht hindurch, unterbrechen jedoch die direkte Blickachse. Dadurch bleibt der Platz offen und wirkt nicht wie eine dunkle Kammer, erhält aber dennoch eine geschützte Atmosphäre.

  • Höhe: circa 140 cm – ausreichend für Sichtschutz im Sitzen
  • Breite des Paravents: etwa 80 cm
  • Standfläche: rund 50 cm tief – schlank genug für Standardbalkone

Bei der Ausführung mit Bank und eingebautem Kasten misst der Modulbereich ungefähr 80 × 68 × 140 cm. Kissen, Decken, Kinderspielzeug oder Gartengeräte lassen sich darin innerhalb weniger Sekunden verstauen. Für einen aufgeräumten Außenbereich ist das eine praktische Ergänzung zum Sichtschutz.

Eine Kundin lobt vor allem den einfachen Aufbau und die Qualität – ein Punkt, der vielen Heimwerker-Muffeln wichtig sein dürfte.

Der einzelne Paravent kostet ungefähr 75 Euro. Für die Kombination aus Sichtschutz, Bank und Kasten werden – abhängig von Aktionen im Möbelhaus – grob 170 bis 220 Euro fällig.

So verändert der IKEA NÄMMARÖ-Sichtschutz den Alltag draußen

Der entscheidende Vorteil besteht darin, dass das Modul frei steht. Weder muss es an der Fassade verdübelt noch am Balkongeländer festgeschraubt werden. Je nach Uhrzeit, Sonnenposition und Blickrichtung der Nachbarn lässt es sich daher neu ausrichten.

Gerade bei wenig Platz ergeben sich daraus ganz neue Optionen:

  • Morgens entsteht hinter dem Sichtschutz ein von der Straße abgeschirmter Platz für Kaffee.
  • Mittags kann das Modul etwas versetzt werden und schützt dann vor Mittagssonne oder Blicken aus dem Büro gegenüber.
  • Abends wird daraus eine kleine Lounge, in der sich ein Glas Wein ungestört genießen lässt.

Familien verwenden den Sichtschutz zudem häufig, um einen teilweise geschützten Spielbereich für Kinder einzurichten, während daneben noch Raum zum Essen oder Arbeiten bleibt.

Vertikale Bepflanzung macht aus dem Paravent einen grünen Garten

Die Lamellen bieten sich hervorragend für einen leichten vertikalen Garten an. Fachleute aus dem Gartenbau weisen darauf hin, dass vertikales Gärtnern besonders auf engem Raum effizient ist, weil Pflanzen in die Höhe statt in die Breite wachsen.

Praktische Möglichkeiten zur Bepflanzung des NÄMMARÖ-Moduls:

  • Kräutertöpfe mit Haken einhängen, etwa mit Basilikum, Rosmarin oder Minze
  • kleine Rankpflanzen wie Kapuzinerkresse nach oben wachsen lassen
  • leichte Hängeampeln mit blühenden Pflanzen anbringen
  • Gräser in schmalen Kübeln unmittelbar davor aufstellen

Mit wenigen Töpfen und Pflanzen wirkt der Paravent nicht mehr wie ein Möbelstück, sondern wie eine kleine grüne Wand.

Konkrete Ideen für Außenbereiche in verschiedenen Größen

Schmale Stadtbalkone

Auf typischen Balkonen von Mietshäusern zählt jeder Zentimeter. Der Sichtschutz steht am besten auf jener Seite, von der die meisten Einblicke kommen – häufig dort, wo der Nachbarbalkon direkt angrenzt.

Ein mögliches Arrangement:

  • Das Modul längs zum Geländer platzieren, um Blicke von unten abzuschwächen.
  • Davor ein schmales Bistro-Set mit kleinem Tisch und zwei Klappstühlen aufstellen.
  • Auf dem Modul oder unmittelbar dahinter einen hohen Pflanzkasten mit Gräsern oder Bambus platzieren.

Auf diese Weise entsteht oberhalb des Geländers eine zweite, höhere Linie, ohne die vorhandene Fläche vollständig zuzustellen.

Mini-Gärten im Hinterhof

In kleinen Stadtgärten können unterschiedliche Nutzungsbereiche voneinander abgegrenzt werden. Das NÄMMARÖ-Modul mit Bank eignet sich beispielsweise, um den Essplatz optisch vom Ruhebereich zu separieren.

Ein typischer Aufbau sieht so aus:

  • Die Bank mit Sichtschutzrückwand bildet den Abschluss des Essbereichs.
  • Dahinter lassen sich Mülltonnen, Klimagerät oder Komposter verbergen.
  • Davor stehen Tisch und Stühle, eingerahmt von zwei großen Pflanzkübeln.

Dadurch bleibt der praktische Teil des Gartens außer Sicht, während der sichtbare Bereich ordentlich und einladend erscheint.

Erdgeschoss-Terrassen mit vielen Einblicken

Terrassen im Erdgeschoss entlang von Gehwegen sind besonders oft dem ständigen Kontakt mit Passanten ausgesetzt. Bewohner kennen dann das Gefühl, im Schaufenster zu sitzen. Zwei rechtwinklig aufgestellte Module können einen halb offenen Kokon bilden.

Eine Variante für mehr Geborgenheit:

  • Ein Modul längs zum Gehweg aufstellen.
  • Das zweite Modul quer daran anschließen, sodass eine L-Form entsteht.
  • In den Winkel eine Bank setzen und davor einen kleinen Tisch platzieren.

Mit Kissen, einer Decke und einer Lichterkette wird dieser Platz rasch zu einem kleinen Wohnzimmer im Freien – ohne bauliche Veränderungen.

Pflege, Haltbarkeit und rechtliche Punkte

Akazienholz ist belastbar, benötigt jedoch ein Mindestmaß an Pflege. Ein- bis zweimal jährlich sollte das Holz leicht angeschliffen und mit Öl oder Lasur aufgefrischt werden, damit Farbe und Schutz vor Witterung erhalten bleiben. Zum Reinigen genügen normalerweise lauwarmes Wasser und etwas milde Seife.

Aspekt Empfehlung
Reinigung Weiche Bürste, Seifenwasser, kein Hochdruckreiniger
Pflegeintervall 1–2 Mal pro Jahr ölen oder lasieren
Überwinterung Wenn möglich abdecken oder an geschützter Stelle lagern

Da das Modul frei steht und nicht dauerhaft montiert wird, vermeiden viele Nutzer Konflikte mit Hausverwaltung oder Nachbarn. In Mietwohnungen lohnt sich dennoch ein Blick in die Hausordnung: Einige Verwaltungen legen besonders bei Balkonen zur Straße hin Wert auf ein einheitliches Erscheinungsbild. Ein frei stehendes Möbelstück ist allerdings meist weniger umstritten als eine fest verschraubte Konstruktion.

Mit wenig Aufwand mehr Wirkung erzielen

Wer die Wirkung des Sichtschutzes verstärken möchte, kann ein paar einfache Maßnahmen umsetzen:

  • Helle Sitzkissen auf der Bank lassen den Bereich größer erscheinen.
  • Eine Lichterkette oder Solarlampen können an den Lamellen befestigt werden.
  • Dunklere Töpfe unten und hellere weiter oben erzeugen mehr räumliche Tiefe.
  • Textilien in ähnlichen Farbtönen verhindern ein optisches Durcheinander.

Einen Vorteil bemerken viele erst nach dem Kauf: Stauraum im Außenbereich sorgt auch in der Wohnung für weniger Unordnung. Sitzkissen müssen nicht fortwährend durch die Räume getragen werden, Kinderspielzeug verschwindet direkt auf der Terrasse, und Decken für kühle Abende sind jederzeit griffbereit.

Praktisch ist außerdem, dass das Modul bei einem Umzug mitgenommen werden kann. Wer von einer Wohnung mit Balkon in ein Zuhause mit Garten zieht, kann das Möbel neu aufstellen und anders einsetzen – beispielsweise als Rückwand einer Sitzecke unter einem Baum.

Damit wird die IKEA-Lösung zu einem Baustein für mehr Lebensqualität auf engstem Raum: nicht spektakulär, aber ausgesprochen alltagstauglich. Wer sich auf dem Balkon zu häufig beobachtet fühlt, kann mit nur einem Möbelstück den Wechsel von „Ausstellungsfläche“ zu „privaten Rückzugsort“ schaffen.

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