Zum Inhalt springen

Fettlöser mit Natron und Spülmittel selbst herstellen

Person sprüht Reinigungsmittel auf Herdplatte mit Pfanne, verschiedene Putzmittel und Salz stehen bereit.

In vielen Küchen setzen sich mit der Zeit Fettrückstände auf Herd, Fliesen und Arbeitsplatten ab – selbst bei regelmässiger Reinigung. Ein selbst gemachter Fettlöser mit Natron und Spülmittel ist dann eine unkomplizierte, preiswerte und leicht herzustellende Alternative. Bei sorgfältiger Anwendung und einigen grundlegenden Vorsichtsmassnahmen hilft er, angesammeltes Fett von verschiedenen Oberflächen zu entfernen.

Was ist ein Fettlöser mit Natron und Spülmittel?

Ein Fettlöser aus Natron und Spülmittel ist eine selbst angesetzte Reinigungslösung aus Wasser, Natron und neutralem oder herkömmlichem Geschirrspülmittel. Dabei wird die fettlösende Wirkung des Spülmittels mit der milden Scheuerwirkung und den alkalischen Eigenschaften von Natron kombiniert, um Fett und Lebensmittelreste leichter zu lösen.

Die Mischung kann auf Herd, Backofen, Fliesen, Dunstabzugshaube und sogar auf Töpfen mit hartnäckigen Verschmutzungen verwendet werden. Besonders Menschen, die aggressivere Reinigungsmittel reduzieren möchten, greifen gern darauf zurück, da sich die Konzentration an den Verschmutzungsgrad und die Reinigungsroutine in der Küche anpassen lässt.

Wie lässt sich ein wirksamer Fettlöser mit Natron und Spülmittel herstellen?

Für einen wirksamen Fettlöser mit Natron und Spülmittel eignet sich ein Grundrezept, das je nach Bedarf im Haushalt angepasst werden kann. Die Lösung reicht üblicherweise sowohl für die leichte tägliche Reinigung als auch für gründlichere Putzarbeiten; dafür müssen lediglich die Mengen der Zutaten verändert werden.

Für etwa 500 ml selbst gemachten Küchenreiniger werden folgende Mengen empfohlen:

  • 30 ml Natron;
  • 30 ml Geschirrspülmittel, vorzugsweise neutral oder transparent;
  • 500 ml lauwarmes Wasser oder Wasser bei Raumtemperatur;
  • optional 30 ml klarer Branntweinessig, sofern die jeweilige Oberfläche dafür geeignet ist;
  • eine gründlich gereinigte Sprühflasche oder Kunststoffflasche zur Aufbewahrung.

Die Zubereitung ist unkompliziert: Zuerst das Wasser in die Flasche füllen und das Natron darin auflösen. Anschliessend das Spülmittel nach und nach zugeben und vorsichtig vermischen. Wer möchte, fügt den Essig zuletzt hinzu. Die Flasche leicht schütteln, mit dem Herstellungsdatum beschriften und die Mischung vorzugsweise innerhalb von 30 Tagen verbrauchen. Vor jeder Anwendung erneut kurz schütteln.

Wo kann der Natron-Fettlöser verwendet werden und was ist zu beachten?

Der Fettlöser aus Natron und Spülmittel kommt meist in Küchenbereichen zum Einsatz, die häufig mit Fett in Berührung kommen. Im Allgemeinen wird er direkt auf die Verschmutzung aufgetragen, einige Minuten einwirken gelassen und danach mit einem Schwamm oder weichen Tuch abgerieben.

Typische Einsatzorte sind – immer unter Berücksichtigung des jeweiligen Oberflächenmaterials:

  • Herd: Kochfeld, Seitenflächen und Roste, jedoch nicht an elektronischen Bauteilen;
  • Backofen: Innenwände, Tür und Roste unter Beachtung der Beschichtungen;
  • Fliesen und Wände rund um den Bereich der Lebensmittelzubereitung;
  • Dunstabzugshaube und Abluftgerät, vor allem an fettigen Metallteilen;
  • Arbeitsplatten und Spülen aus Edelstahl oder Granit, die mit leicht alkalischen Produkten kompatibel sind.

Vor einer grossflächigen Anwendung sollte das Mittel stets an einer unauffälligen Stelle getestet werden. Marmor und sehr poröse Steine sind zu vermeiden, ebenso darf die Mischung nicht mit Chlorbleiche kombiniert werden. Empfindliche Metalle müssen gründlich abgespült werden. Bei Knöpfen und Bedienfeldern empfiehlt es sich, das Produkt auf ein leicht angefeuchtetes Tuch zu geben, statt es direkt aufzusprühen.

Wie wird die Wirkung des Fettlösers im Küchenalltag verstärkt?

Die Wirkung des Fettlösers lässt sich steigern, wenn er möglichst bald nach der Zubereitung von Speisen verwendet wird, solange das Fett noch nicht vollständig eingetrocknet ist. In Küchen, in denen häufig frittiert wird, kann diese kleine Gewohnheitsänderung die Bildung schwer entfernbarer Krusten und den Aufwand bei intensiven Reinigungen deutlich verringern.

Auch mehrere kleine Massnahmen zusammen verbessern die Reinigungswirkung erheblich: Überschüssigen Schmutz zunächst mit Küchenpapier aufnehmen, beim Nachspülen lauwarmes Wasser verwenden und das Mittel auf besonders stark verschmutzten Stellen 5 bis 10 Minuten einwirken lassen. Ein Mikrofasertuch zum Abschluss sorgt für Glanz, reduziert Schlieren und hilft dabei, Herd, Fliesen und Arbeitsplatten langfristig in einem besseren Zustand zu halten.

Kommentare

Noch keine Kommentare. Sei der Erste!

Kommentar hinterlassen