Es ist wichtig, den Einsatz von Klimaanlagen sinnvoll zu steuern, um sowohl die eigenen Ausgaben als auch die Auswirkungen auf die globale Erwärmung zu begrenzen.
Welche Temperatur sollte eine Klimaanlage idealerweise haben? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Liegt die Außentemperatur jedoch bei 25 °C oder darüber, empfiehlt es sich, das Gerät auf 24 °C einzustellen. Ist es draußen kühler, ist eine Klimaanlage nicht nötig. Dafür gibt es mehrere Gründe: Ab 25 °C sinkt die Produktivität aufgrund der Hitze deutlich. Die Konzentration fällt schwerer, und Computer neigen eher zur Überhitzung. Dies wurde durch wissenschaftliche, begutachtete Studien belegt. Zudem steigen die Stromkosten, je stärker die Raumtemperatur abgesenkt wird.
Schon ein Unterschied von drei Grad kann bis zu 15 % höhere Kosten verursachen. Diese Werte sollten selbstverständlich mit Vorsicht betrachtet werden, denn sie hängen sowohl von der verwendeten Anlage und ihren Einstellungen als auch vom Energieversorger ab. Die grundsätzliche Entwicklung ist jedoch eindeutig: Wer weniger stark kühlt, spart mehr. Gerade in Zeiten, in denen die Inflation den Alltag bestimmt, lohnt es sich, die richtigen Maßnahmen zu kennen.
Klimaanlage auf 24 °C einstellen: Temperatur und Kosten
Bevor Sie die Klimaanlage einschalten, sollten Sie sich daher fragen, ob sich der Aufwand tatsächlich lohnt. Wenn die räumliche Situation es zulässt, kann es sinnvoller sein, auf Kleidung zu verzichten und die Fenster zu öffnen, damit ein Luftzug entsteht. Für den Abend genügen Fliegengitter. Dabei sollten die Vorhänge vor den übrigen Fenstern geschlossen werden, damit die nächtliche Orientierung der Insekten nicht beeinträchtigt wird, deren Bestand gefährdet ist.
Wohnung kühlen: Praktische Tipps
Außerdem sollte die kühlere Außenluft während der gesamten Nacht durch die Wohnung zirkulieren können, sofern die Temperaturen dies erlauben. Tagsüber hingegen sollten Rollläden möglichst geschlossen bleiben. Ein vernetztes Thermostat hilft dabei, die Innentemperatur in Echtzeit zu steuern und den Energieverbrauch zu senken – auch wenn die Wohnung vor der Rückkehr vorbereitet wird. Das Gleiche gilt für intelligente Jalousien, etwa von Ikea oder konkurrierenden Marken.
Und wie sieht es beim Computer aus?
Bei elektronischen Geräten gilt vor allem: Sie sollten nicht in der Sonne stehen, auch nicht hinter einer Fensterscheibe. Hitze kann den Bauteilen nämlich schaden. Für Computer gibt es außerdem Laptopständer mit integriertem Ventilator, während einige Smartphones sogar mit Heatpipes ausgestattet sind. Zudem erhöht die Nutzung eines externen Monitors den Energieverbrauch des PCs deutlich – Vorsicht ist also geboten.
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