Weißweinessig auf Schlüssel zu sprühen, kann dabei helfen, Handfett, Schweiß, Staub und weitere Rückstände aus dem täglichen Gebrauch zu entfernen. Da ein Schlüsselbund durch Taschen, Handtaschen, Tische und verschiedene Oberflächen wandert, verringert eine regelmäßige Reinigung anhaftenden Schmutz. Der Essig muss jedoch verdünnt werden und darf nicht mit elektronischen Bauteilen in Kontakt kommen.
Warum Schlüssel mit Weißweinessig reinigen?
Weißweinessig enthält etwa 5 % bis 6 % Essigsäure. Seine Säure kann oberflächliche Ablagerungen, Schweißspuren und kleine mineralische Rückstände auf Metallschlüsseln lösen. Außerdem lässt sich damit ein Teil der auf der Oberfläche vorhandenen Mikroorganismen verringern, auch wenn er nicht als Desinfektionsmittel betrachtet werden darf, das den Gegenstand sterilisieren kann.
Eine Reinigung ist vor allem sinnvoll, weil Schlüssel täglich mehrfach angefasst werden und oft von einer Oberfläche zur nächsten gelangen. Dabei soll angesammelter Schmutz entfernt werden, ohne das Metall über längere Zeit feucht zu lassen, denn dies könnte Flecken und Korrosion begünstigen.
Wie wird die Lösung aufgesprüht, ohne das Metall zu beschädigen?
Für eine schnelle Reinigung wird ein Teil Weißweinessig mit zwei Teilen Wasser verdünnt. Es genügen wenige Sprühstöße. Anschließend müssen die Schlüssel sofort getrocknet werden:
- Rein metallische Schlüssel von Fernbedienungen und elektronischen Geräten trennen;
- Einen Teil Essig mit zwei Teilen Wasser mischen;
- Jede Seite zwei- oder dreimal besprühen;
- Mit einem sauberen Tuch zwischen den Zacken und Rillen wischen;
- Vollständig trocknen lassen, bevor die Schlüssel weggelegt oder benutzt werden;
- Einen noch feuchten Schlüssel niemals ins Schloss stecken.
Wie oft können Schlüssel gereinigt werden?
Schlüssel können gesäubert werden, wenn sie sichtbar verschmutzt sind oder nachdem sie auf den Boden gefallen sind beziehungsweise durch viele Hände gegangen sind. Im normalen Alltag genügt eine gründlichere Reinigung einmal pro Woche; selten verwendete Schlüssel können alle zwei Wochen gereinigt werden.
Metallteile lange einzuweichen, verbessert die Reinigung nicht. Für eine intensivere Reinigung sollten ausschließlich Metallschlüssel drei bis fünf Minuten in einer Mischung aus zwei Dritteln warmem Wasser und einem Drittel Essig liegen. Danach müssen sie abgespült und vollständig getrocknet werden.
Welche Schlüssel sollten nicht direkt mit Weißweinessig behandelt werden?
Autoschlüssel mit Fernbedienung, Smart-Key-Modelle, Zutrittskarten und andere Geräte mit Elektronik dürfen weder besprüht noch eingeweicht werden. Flüssigkeit kann durch die Verbindungsstellen eindringen, die Schaltkreise erreichen und die Funktion beeinträchtigen. Bereits verrostete Metallschlüssel erfordern ebenfalls besondere Vorsicht.
- Keine Autofernbedienungen einweichen;
- Keine Flüssigkeiten auf Tasten oder Öffnungen sprühen;
- Keinen Essig in das Schloss geben;
- Metallteile nicht stundenlang einweichen;
- Reinen Essig nicht wiederholt verwenden;
- Jede Feuchtigkeit trocknen, bevor der Schlüssel benutzt wird.
Das Trocknen ist genauso wichtig wie die Reinigung
Weißweinessig eignet sich am besten als Hilfsmittel, um Schmutz von Metallschlüsseln zu entfernen, wenn er verdünnt eingesetzt wird und nur kurz auf der Oberfläche bleibt. Zu konzentrierte oder zu häufige Anwendungen können bei bestimmten Metallen Verschleiß fördern. Mehr Produkt bedeutet daher nicht zwangsläufig eine bessere Reinigung.
Nach der Reinigung helfen ein trockenes Tuch und einige Minuten an der Luft, sämtliche Feuchtigkeit zu beseitigen, bevor der Schlüssel wieder an den Schlüsselbund kommt oder ins Schloss gesteckt wird. So gelangt keine Flüssigkeit in den Schließzylinder, und die wöchentliche Reinigung bleibt eine einfache Pflegemaßnahme, ohne das Risiko von Korrosion oder einem blockierten Schloss zu erhöhen.
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