Manchmal können gute Gewohnheiten einen grossen Unterschied für Ihren Geldbeutel und die Umwelt machen.
Heute versuchen viele Menschen in Deutschland, überall dort zu sparen, wo es möglich ist – auch beim Energieverbrauch. Glücklicherweise gibt es kleine Tipps, die sowohl Ihr Budget als auch den Planeten entlasten. Wie Engie in seiner jüngsten Mitteilung erinnert, „stellt die Optimierung der Nutzung alltäglicher Geräte einen konkreten Hebel dar, der für alle zugänglich ist, um weniger und besser zu verbrauchen“.
Der Energiekonzern hat deshalb mehrere Gewohnheiten vorgestellt, mit denen sich der tägliche Stromverbrauch senken und sinnvoll Geld sparen lässt. Unter den verschiedenen Energieausgaben kann insbesondere das Waschen ohne Investitionen oder Komfortverlust leicht optimiert werden. Entdecken Sie fünf gute Gewohnheiten, die Sie beim Starten einer Waschmaschine übernehmen sollten.
Waschmaschine: Wie lässt sich der Energieverbrauch einfach senken?
Auch wenn die Waschmaschine nicht zu den Haushaltsgeräten mit dem höchsten Energieverbrauch gehört, lohnt es sich, gute Routinen einzuführen, um ihren Verbrauch zu begrenzen. Das kostet Sie nichts und kann Ihre Rechnungen dennoch spürbar beeinflussen.
Die Trommel der Waschmaschine richtig füllen
Als Erstes sollten Sie sich angewöhnen, die Trommel Ihrer Waschmaschine vor jedem Waschgang ausreichend zu füllen. Das mag für manche selbstverständlich klingen, sollte aber dennoch erwähnt werden. Wenn Sie vermeiden, nur halbvolle Trommeln zu waschen, benötigen Sie weniger Waschgänge. Und das wirkt sich durchaus deutlich auf Ihre Rechnungen aus.
Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie stark die Temperatur eines Waschprogramms den Energieverbrauch beeinflusst. Je höher die gewählte Temperatur, desto mehr Energie benötigt die Waschmaschine, um das Wasser zu erwärmen. Tatsächlich entfallen bis zu 80 bis 90 % des Stromverbrauchs eines Waschgangs auf das Heizelement; der verbleibende Anteil versorgt Motor und Elektronik. Schon ein Unterschied von lediglich 10 °C kann viel ausmachen. Laut einer Studie des Testex-Labors spart der Wechsel von 40 °C auf 30 °C beim Waschen 30 % Energie. Ein Waschgang bei 30 °C schont nicht nur Ihre Wäsche, sondern sorgt auch für einen geringeren Verbrauch. Der Unterschied ist erstaunlich: Ein Waschgang bei 60 °C oder 90 °C steigert den Energieverbrauch gegenüber einem Waschgang bei 30 °C um mindestens 50 %. Damit kennen Sie nun die ideale Temperatur für Ihre nächsten Waschgänge.
Eco-Modus statt Expressprogramm wählen
Falls Sie häufig Expressprogramme nutzen, gibt es eine schlechte Nachricht: Diese besonders schnellen Programme sind eher eine scheinbar gute Lösung. Da das Gerät das Wasser sehr rasch erhitzen muss, um die Wäsche in kurzer Zeit zu reinigen, ist die regelmässige Nutzung von Expressprogrammen ausgesprochen energieintensiv. Deshalb empfiehlt Engie, wenn möglich den „Eco“-Modus zu wählen. Er dauert zwar länger, ist aber besser für Ihre Rechnungen und die Umwelt.
Eine regelmässige Pflege Ihrer Waschmaschine ist der beste Weg, übermässigen Verbrauch zu vermeiden und ihre Lebensdauer zu verlängern. Wenn Sie einen Tarif mit Neben- und Hauptzeiten haben, empfiehlt Engie zudem ausdrücklich, Ihre Waschgänge in die Nebenzeiten zu legen. So können Sie bei gleichem Verbrauch die Kosten Ihrer Rechnung senken.
Das gilt selbstverständlich ebenso für andere Haushaltsgeräte. Der Wäschetrockner verbraucht von ihnen am meisten Energie. Nutzen Sie ihn daher sparsam, trocknen Sie die Wäsche wann immer möglich an der Luft und beschränken Sie seinen Einsatz möglichst auf den Winter. Lange Programme bei niedriger Temperatur ermöglichen Einsparungen gegenüber einer Schnelltrocknung. Auch eine so einfache Gewohnheit wie das Sortieren der Wäsche kann einen erheblichen Unterschied machen. Wenn Sie die Wäsche vorher anschleudern, verkürzt sich zudem die Laufzeit des Geräts.
Geschirrspüler effizient nutzen und Strom sparen
Beim Geschirrspüler verhält es sich ähnlich. Um den Verbrauch zu reduzieren, sollte der „Eco“-Modus bevorzugt werden: Er reinigt bei niedrigerer Temperatur und über einen längeren Zeitraum, benötigt dabei aber weniger Energie. Lassen Sie Ihren Geschirrspüler, ebenso wie die Waschmaschine, nicht laufen, wenn er nicht vollständig beladen ist. Ausserdem ist es wichtig, den Filter des Geräts regelmässig zu reinigen.
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